
In seinen großformatigen, kinetischen Installationen verwandelt der in Berlin lebende Künstler Nils Völker alltägliche Materialien und Gegenstände in voluminöse Strukturen. Durch die Vervielfältigung von Industrieprodukten wie Plastikfolien, Plastiktüten oder technischem Spielzeug schafft er expressive, lebendige Kunstwerke. Völker nutzt die Qualitäten gewöhnlicher Dinge und formt sie durch serielle Anordnung und feste Bewegungsmuster um. Die leicht und fragil wirkenden Oberflächen seiner Kunstwerke modelliert er mit Hilfe von Elektronik und Programmierung: immaterielle Formen werden zu organischen und wellenförmigen Bewegungen.